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Zukunft unserer Gebäude – Zukunft unseres Gemeindelebens

Kirche lebt von Menschen – und sie braucht Räume. Doch diese Räume müssen sich verändern. Viele Kirchengemeinden stehen derzeit vor großen Herausforderungen: sinkende Einnahmen, steigende Kosten, neue Nutzungsformen sowie Anforderungen an Klimaschutz und energetische Sanierung.

Auch die Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft stellt sich diesen Fragen – verantwortungsvoll, vorausschauend und mit dem klaren Ziel: kirchliches Leben langfristig zu sichern.

Unsere Perspektive: Konzentration und Weiterentwicklung

Der Bevollmächtigtenausschuss hat eine klare Richtung beschlossen:

  • Bedburg bleibt ein zentraler kirchlicher Standort und wird weiterentwickelt.
  • Bergheim (Arche) wird als lebendiger Ort für Gottesdienst und Gemeindeleben gestärkt.

Damit setzen wir bewusst auf Orte, an denen auch in Zukunft ein vielfältiges und tragfähiges Gemeindeleben möglich ist.

Christusquartier Bergheim: Planung wird angepasst

Für das Gelände der bisherigen Christuskirche in Bergheim planen wir weiterhin das Christusquartier – ein Wohn- und Begegnungsquartier.

Gleichzeitig haben wir entschieden, das Projekt noch einmal grundlegend zu überarbeiten. Gründe dafür sind:

  • Anforderungen an den Hochwasserschutz
  • die wirtschaftliche Gesamtsituation der Gemeinde
  • notwendige Investitionen an anderen Standorten

Konkret bedeutet das:
Das Christusquartier wird in kleinerem Umfang weiterentwickelt. Insbesondere soll die Zahl der geplanten Wohnungen reduziert werden.

Erst auf dieser neuen Planungsbasis werden wir das Projekt erneut in die politischen Gremien einbringen.

Veränderungen an weiteren Standorten

Auch an anderen Orten sind Veränderungen notwendig:

  • Elsdorf und Quadrath: Aufgabe eigener Gebäude
  • Gleichzeitig prüfen wir, wie Gemeindeleben dort weiterhin möglich bleibt – z. B. durch angemietete Räume

Unser Ziel ist klar: Gemeindeleben erhalten – auch wenn Gebäude sich verändern.

Warum diese Schritte notwendig sind

Ohne strukturelle Veränderungen würden in den kommenden Jahren erhebliche Kosten auf die Gemeinde zukommen – für Sanierung, Modernisierung und Energie.

Deshalb prüfen wir sorgfältig:

  • Welche Standorte können wir dauerhaft erhalten?
  • Wo ist eine Weiterentwicklung sinnvoll?
  • Wo braucht es neue Nutzungskonzepte?

Unser Ziel:
Die verbleibenden Standorte so zu stärken, dass sie auch langfristig tragfähig sind – finanziell und inhaltlich.

Abschied von der Christuskirche

Nach aktuellem Stand werden die bestehenden Gebäude am Standort der Christuskirche aufgegeben und zurückgebaut.

Uns ist bewusst:
Das ist mehr als eine bauliche Entscheidung.

Kirchen sind Orte voller Erinnerungen – von Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Abschieden.
Ein solcher Schritt ist immer auch ein schmerzvoller Abschied.

Diese Entscheidung ist deshalb niemandem leichtgefallen.

Zur aktuellen Diskussion in der Nachbarschaft, der Stadt, im Internet und in den Sozialen Medien

Dazu sagen wir:

  • Wir verstehen die emotionale Verbundenheit vieler Menschen mit diesem Ort.
  • Wir nehmen Sorgen, Kritik und Enttäuschung sehr ernst.
  • Gleichzeitig ist die geplante Veränderung Teil eines umfassenden Zukunftskonzepts, das die Präsenz unserer Kirche langfristig sichern soll.

Wichtig ist uns auch der Hinweis:
Das Ehrenmal an der Aachener Straße befindet sich nicht auf dem Grundstück der Kirchengemeinde.

Im Gespräch bleiben

In der Gemeindeversammlung am 18. Januar 2026 in der Petrikirche haben wir die finanzielle Situation und die Perspektiven unserer Gebäude offen dargestellt. Viele Fragen, Sorgen und unterschiedliche Sichtweisen wurden aufgenommen.

Diesen Weg gehen wir weiter:

Transparent. Gesprächsbereit. Verlässlich.

Wie es weitergeht

Die nächsten Schritte erfolgen im Rahmen der notwendigen Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Wir informieren Sie weiterhin:

  • im Gemeindebrief
  • hier auf unserer Webseite

Und wir bleiben ansprechbar für Ihre Fragen und Anliegen.

Denn eines bleibt unverändert:
Kirche ist mehr als ein Gebäude.
Sie lebt dort, wo Menschen glauben, hoffen und Gemeinschaft erfahren.