Die Petri-Kirche wurde am 7. Dezember 1969 eingeweiht. Entworfen hat die Petri-Kirche der in Bedburg ansässige Architekt Karl Sander. Sie wurde mit dem bereits bestehenden Gemeindehaus verbunden, sodass ihr Saal bei Bedarf mit Hilfe einer Falttür als zusätzlicher Kirchenraum genutzt werden kann.

Orientiert an der Form eines Hauses mit flachem Satteldach stellt die Petri-Kirche eine schlichte Saalkirche dar. Charakteristisch für ihr äußeres Erscheinungsbild sind an der Westfassade eine stählerne Dornenkrone auf einem großen Betonkreuz und die Verkleidung mit roten Ziegeln. Der 16 Meter hohe und mit drei Glocken versehene Kirchturm ist von der Kirche getrennt und steht vorgerückt zur angrenzten Lutherstraße.  

Im Inneren ist die Kirche hell verputzt und hat einen schwarzen Steinboden. Im Altarbereich, zum Osten hin, befinden sich die aus schwarzem Marmor geschaffene Anordnung aus Kanzel, Altar und Taufstein. Über dem Altar hängt ein stählernes Kreuz, das von einer großen Doppelkrone umrundet wird. Beide Kronen weisen hin auf Jesus Christus, den in Kreuz und Auferstehung bestätigten Herrn. Prägend ist für den Kirchraum ein großes Fenster auf der Nordseite, das in farbiger Glasmalerei ein mit Fischen gefülltes Netz zeigt. Der Kölner Maler und Bildhauer Rudolf Alfons Scholl (1931-2018) hat die Darstellung des Fischzuges des Jüngers Petrus geschaffen.

Dieses Bild hat auch der Kirche ihren Namen gegeben: „Petri-Kirche“, abgeleitet aus dem Genitiv des deklinierten lateinischen Vornamens Petrus.

Eine Empore im Westteil der Kirche bietet Platz für die vom Kölner Orgelbauer Willi Peter (1907-1978) im Jahre 1973 angefertigte Orgel.