Die Ev. Kirche im Rheinland unterstützt Flutopfer

Die evangelische Kirche und Diakonie haben vier Millionen Euro als Soforthilfe für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen bereitgestellt. Als sichtbares Zeichen dafür hat Diakoniepräsident Ulrich Lilie in Kall/Eifel (Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal im Kirchenkreis Aachen) heute Vormittag gemeinsam mit Vertretern der Diakonie Katastrophenhilfe und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe die ersten Trocknungsgeräte übergeben. Die Geräte sind nach der Überflutung in vielen Häusern nötig. Weitere Geräte werden in den nächsten Tagen an Betroffene geliefert, hat Ulrich Lilie angekündigt.

Außerplanmäßige Kollekte für betroffene Kirchengemeinden
Eine große Initiative der Solidarität steht unter der Überschrift „Gemeinden helfen Gemeinden“: Angesichts des noch nicht abzuschätzenden Ausmaßes der Zerstörung und des Leids, das die Unwetter in der vergangenen Woche mit sich gebracht haben, hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die EKD-Gliedkirchen zu einer außerplanmäßigen Kollekte an diesem Sonntag, 25. Juli 2021, aufgerufen. Jenseits der eingangs beschriebenen angelaufenen Soforthilfe für die betroffenen Menschen ist diese Kollekte speziell für die Kirchengemeinden, die von den Wassermassen heimgesucht wurden, vorgesehen. Dieser Kollektenzweck kann auch online unterstützt werden.